Details zum Therapieangebot

Familientherapie

Eine Familientherapie ist hilfreich, wenn die Familienmitglieder das Gefühl haben, dass es kein wirkliches Miteinander
(mehr) gibt. Die Kommunikation zwischen den Familienmitgliedern oder auch Subsystemen (Eltern-, Paar-, Geschwisterebene)
wird als schwierig oder unmöglich erlebt.

Eine Störung im Familiensystem kann sich auf verschiedenste Weise bemerkbar machen. So ist es möglich, dass ein
Kind/ Jugendlicher ausgeprägte Formen verschiedener Verhaltensweisen wie z.B. Provokation, Aggression, Verweigerung
und Rückzug zeigt.

Familiäre Probleme können auch durch Auffäligkeiten im Essverhalten oder durch Suchtverhalten (Medien, Drogen)
entstehen. Gleichermaßen können diese Verhaltensweisen und Auffälligkeiten auch ein Symptom eines anderen Problems
sein.

In einer Familientherapie geht es erst einmal darum, dass jedes Familienmitglied zu Wort kommt und angehört wird.
Der Therapeut unterstützt die Familie, die Kommunikation zu verbessern und neue Umgangsformen zu finden.
Ziel ist es, dass sich jedes Familienmitglied unter den gegebenen Strukturen eines Familiensystems (Elternrolle,
Kindrolle) wohlfühlen kann. Der Therapeut arbeitet mit unterschiedlichen therapeutischen Methoden, die auch Kindern
aller Altersgruppen einen einfachen Zugang zu der Problematik und anschließend zu erarbeitenden Lösungswegen
ermöglichen.

Nicht selten entsteht innerhalb einer Familientherapie der Wunsch nach Sequenzen einer Erziehungsberatung, eines
Einzelcoachings oder einer Paarberatung.

Differenzierte Erziehungsberatung:

Eine Erziehungsberatung kann zum Einen präventiv, d.h. ohne jegliche Erziehungsschwierigkeiten in Anspruch genommen
werden, indem sich die Eltern über einfache und wirksame erzieherische Methoden informieren.
Zum Anderen kann Erziehungsberatung wahrgenommen werden, wenn die Eltern das Gefühl haben, dass Ihnen das
Kind entgleist und die Erziehungsmaßnahmen keine oder nicht die gewünschte Wirkung erzielen.

Der Berater gibt den Eltern individuelle Erziehungstipps, die. auf die persönlichen Gegebenheiten und Lebensumstände
der Familienmitglieder angepasst sind. So benötigt z.B. ein zurückgezogenes Kind einen anderen erzieherischen Umgang
als ein Kind, das mit aggressivem Verhalten auffällt.

In der differenzierten Erziehungsberatung wird darauf geachtet, dass der Erwachsene auf ihn zugeschnittene Methoden
an die Hand bekommt, die er auch tatsächlich erlernen und umsetzen kann. Ziel ist es, aus einer Überforderungssituation
heraus zu kommen und effektiv erziehen zu können.
Da es viele Erziehungsratgeber, aber kein Allgemeinrezept für eine wirksame Erziehung gibt, entwickelt der Berater
mit Ihnen gemeinsam ein auf ihre Familie zugeschnittenes Erziehungskonzept.

Familientherapie im IGZ:
Carmen Miehlke
(Kola B. Brönner ; Maranius J. Stienen)

>> Alle Therapie Angebote